|







| |
|

|
|


|
In Loving Memory of Rosi
Berger...

|


|
|
Articles
Rosi
Berger an der Musikschule Rosenheim e.V. English/Deutsch
text
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Please pray for my dear friend Rosi
Berger and her family. On November 4, Rosi died in a car crash in
Rosenheim, Germany after having a heart attack. Words cannot
express the loss we feel. Rosi was an amazing person and touched
so many lives so effectively for God. I can still see her smile,
her bright, genuine and honest smile, that uplifted anyone's mood that
was with her. I think of her as God's connector, showing people
that we all have a common bond, a common focus, God, and that we
need not let our small differences separate us. She brought
together those that others couldn't or wouldn't. In a church
service where all of us, from 7 different denominations and churches,
saw how similar we are and how we can work together. In a gospel
concert, Shout to the Lord, that reached so many different people, and
now a CD that will reach so many more.
Rosi impacted so many lives,
including mine; helping my friends, Bruce and Darla, and I realize our
music. She would sit down and start to play as if she had written
it herself. She would always open her house any time, go dancing
when no one else wanted to, give a ride so you wouldn't have to walk,
give her time when there was hardly any left to give. She was an
example for me and I know her influence in my life will always be
present. Even though God has other plans for her now, she has lit
a fire in all the hearts she has touched and that fire
will live on through us.
Please pray for her 15-year
old son, Hansi, her mother Frau Käseweber, brother, Tony, and sister,
Maria. I would also appreciate your prayers, for I have lost a
dear friend, one that made me smile, made me laugh, one that gave me
hope.
Thanks,
Daniel
|
|
Rosi
Berger an der Musikschule Rosenheim e.V. |
|
Rosi
Berger war bei uns über 10 Jahre als Klavierlehrerin tätig und nicht nur
das. Wenn man bedenkt, mit wieviel Talenten und Zusatzqualifikationen sie
an die Musikschule gekommen ist, und was sie über die normale
Unterrichtstätigkeit hinaus alles für das Leben der Musikschule
beigetragen hat, wird einem erst klar, wie unersetzlich sie für uns
geworden ist.
Ein
Multitalent, das als hervorragende Klavierpädagogin auch jede Menge
weiterer Instrumente spielte, in der Volksmusikszene eine anerkannte Größe
war, von Kindesbeinen an mit Stimme und mehrstimmigen Gesang vertraut war,
Kinder- und Jugendchöre leitete, Lieder komponierte und arrangierte,
Musicals und Popopern mit 100 Beteiligten aufführte, einen Lehrauftrag an
der Fachhochschule hatte und Musikfestivals ins Leben rief und
organisierte.
Ist das
eine normale Anstellung als Klavierkraft, die man ausschreiben und
jederzeit neu besetzen kann? Würde die Musikschule eine solche
Stellenausschreibung aufsetzen, die Fachwelt würde wohl nur den Kopf schütteln.
„Ja, so eine Lehrerin wünschen sich alle, die gibt’s aber leider
nicht.“ Doch! Wir hatten so eine Lehrerin. Rosi Berger, bei Schülern
wie Kollegen allerseits beliebt in ihrer offenen und herzlichen Art und
mit ihrer ansteckenden Lebensfreude, die man in ihrer Nähe spüren konnte.
Ihre Aufgeschlossenheit für Neues, ihre unerschrockene Zuversicht auch
etwas Schwieriges schaffen zu können, haben sie im Führungsgremium der
Musikschule zu einer geschätzten Stimme gemacht.
Unvergessen
die zahlreichen szenischen Produktionen wie der Struwwelpeter und Teile
aus dem Dschugelbuch, die sie mit unendlichem Engagement und
Einsatzbereitschaft mit der Musikschule im KuKo inszenierte. Aber selbst
wenn man nur ein normales Klassenvorspiel besuchen wollte, war man vor Überraschungen
nicht gefeit. Da trat plötzlich im Gewand der Zeit höchstpersönlich
Mozart ans Klavier und amerikanische Gesangsprofessoren und Solistinnen
gaben zusammen mit den Vortragsstücken der Schüler Opernarien zum Besten.
In
ihrer unkomplizierten Art gelang es ihr immer wieder Gegensätzliches zu
verknüpfen, wirklich Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen
Menschen, Kulturen, Stilrichtungen und Epochen. Sie war ein Mensch, prall
gefüllt mit Leben und Musik war ihr Medium. Die Musikschule Rosenheim
sucht einen Klavierlehrer. Eine Rosi Berger wird es für uns nicht mehr
geben.
|
|
Rosi Berger worked for the
Rosenheim Music School for more than 10 years as a piano teacher, but that
was not all. If we consider how many talents and additional qualifications
she came to the music school with, and what she has done far beyond the
normal teaching hours for the life of the school, it becomes obvious how
irreplaceable she has become for us. A multi-talent, an excellent music
educationalist, who played many other instruments as well as the piano, an
acknowledged expert in folk music, well acquainted with singing and choral
work from a young age, involved in leading children‘s and youth choires,
composing and arranging songs, performing musicals and pop operas with 100
participants, a lectureship at the university, a person who established
and organized music festivals.
Is that a normal teaching post
which can be advertised for and a replacement found at any time? If the
music school were to compose such a job advertisment, the experts
concerned would surely shake their heads: „Of course, we’d all love to
have such a teacher, but no such person exists!“ We did have such a
teacher. Rosi Berger, loved both by pupils and colleagues for her open and
sincere manner, with her contagious joie de vivre which you felt when you
were with her. Her openmindedness towards new ideas, her fearless
conviction to be able to overcome difficulties, made her opinion one to be
respected in the board of management of the music school.
Unforgettable remain the numerous
scenic productions like Struwwelpeter and parts of the Jungle Book, which
she produced with infinite dedication and commitment with the music school
and performed in KuKo. But even if you only wanted to attend a normal
class performance, you might have been surprised. Mozart himself, dressed
in the costume of the time would suddenly appear at the piano and American
professors of voice training and solists entertained with opera arias,
accompanying the pupil’s performances. In her uncomplicated way she
succeeded again and again in combining contrasting ideas, in really
building bridges between different people, cultures, genres and epochs.
She was a person brimming over with life and music was her medium. The
Rosenheim Music School is looking for a piano teacher.
There will never be another Rosi Berger.
|
|
Sie hat das
Paradies erwartet
Große Betroffenheit herrscht in
Oberaudorf, Kiefersfelden, Hochstätt und an der Musikschule Rosenheim. Die
Musiklehrerin und Chorleiterin Rosi Berger starb am Montagabend an
den Folgen eines Verkehrsunfalls.
Noch am Wochenende feierte sie im Rosenheimer Kultur- und Kongress-Zentrum
einen großen Erfolg mit ihrem Audorfer Chor und dem Musical «Joseph» (siehe
nebenstehenden Bericht).Geboren wurde Rosi Berger als Rosalie Käsweger
in Rott am Inn. Sie wuchs auf dem elterrlichen Six'n-Hof in Oberwöhrn bei
Hochstätt auf. Schon früh zeigte sich ihr musikalisches Talent. Als Fünfjährige
sang sie mit zwei Schwestern und einer Cousine als Six'n-Dirndl bei öffentlichen
Auftritten und im Rundfunk. Nach dem Besuch des Rosenheimer Ignaz-Günther-Gymnasiums
studierte sie am Richard-Strauss-Konservatorium in München mit dem
Hauptfach Klavier. Danach arbeitete Rosi Berger als Musiklehrerin.
In ihrer Heimatgemeinde Hochstätt gründete und leitete sie den
Kirchenchor. 1986 heiratete sie den Oberaudorfer Kirchen- und Volksmusiker
Hans Berger. 1987, in dem Jahr, in dem auch ihr Sohn Johannes zur Welt kam,
übernahm Rosi Berger die Leitung des Oberaudorfer Jugendchors, den
sie als Audorfer Chor in den folgenden 15 Jahren zu einem anerkannten und
ausgezeichneten Klangkörper formte. Mit Hans Berger rief sie 1991 die
Musiktage Oberaudorf-Reisach ins Leben, die sie bis zum Jahr 2000 leitete.
Seit Anfang 1991 gab sie Klavierunterricht an der Musikschule Rosenheim
und deren Zweigstelle in Kiefersfelden und leitete einen Kinderchor der
Musikschule sowie mehrere andere Kinderchöre. An der Fachhochschule
Rosenheim hielt sie Fachvorträge und leitete den Chor. Als Mitarbeiterin
von Fritz Mayr, dem Chef der Volksmusikabteilung des Bayerischen Rundfunks,
kümmerte sie sich vor allem um alpenländische Chöre und Chormusik.
Große Erfolge feierte Rosi Berger mit ihrem Audorfer Chor bei
den Musicals «Joseph» und «Anatevka», bei Fernseh- und
Runfunkauftritten, bei Konzertreisen in die USA, nach Israel, Tschechien
und Slowenien.
Musikalisch war Rosi Berger sehr vielfältig. Von alpenländischer
Volksmusik über Klassik und Kirchenmusik bis hin zu Musicals und Gospels
reichte ihr Spektrum und das ihres Audorfer Chores.
Sie war ein lebensfroher Mensch und zugleich eine tiefgläubige
Christin, die ihren Glauben auch mit der Musik weitergeben wollte. Sie
scheute sich nie, schwierige Situationen anzupacken und zu meistern und
stand nicht nur jedem Chormitglied in allen Lebenslagen mit Rat und Tat
zur Seite. Sie wurde geliebt von ihren unzähligen Schülern, denen sie
nicht nur das richtige Spiel, sondern vor allem die Freude an der Musik
vermittelte.
Ihr überraschender Tod ist nicht nur ein schwerer Verlust für ihre
Angehörigen, ihre vielen Freunde und Schüler, sondern auch für das
gesamte Musikleben im Inntal und der Rosenheimer Region. Doch Rosi
Berger war überzeugt von der Gnade Gottes und von einem Leben nach dem
Tod. Sie hat das Paradies erwartet. Sei es ihr gegeben.
06.11.2002
07:56 Uhr
Kreativität
ist unser Credo

Als Teenager standen sie zum
ersten Mal auf der Bühne: Und da sie ihrem Chor treu blieben, sind sie
mit ihm in den vergangenen 20 Jahren groß geworden - im wahrsten Sinne
des Wortes.
Denn der Stamm
des Audorfer Chors, der 1983 vom hauptamtlichen Kirchenmusiker Hans Berger
gegründet wurde, bildet noch heute das Herz der etwa 40 Sängerinnen und
Sänger, die am Samstag, 2. November, mit der Aufführung des biblischen
Musicals «Joseph» im Kultur- und Kongresszentrum ihr Jubiläum
feiern.Ein Jugendchor wächst zum viel gerühmten Erwachsenenchor, weil
trotz Ausbildung, Karriere und Familiengründung viele Mitglieder der
ersten Stunde dabei blieben: Wie lässt sich dieses Phänomen erklären?
«Ich denke, es liegt an der Vielseitigkeit unserer musikalischen Ziele»,
erklärt Rosi Berger, die den Chor seit 1987 leitet. In der Tat ist die
Bandbreite des Repertoires groß: Es reicht von klassischen Chorwerken des
16. bis 20. Jahrhunderts bis zum Swing, vom alpenländischen Liedgut bis
zur regionalen Volksmusik, von Gospeln bis zum Pop, von kleinen szenischen
Darbietungen bis zum großen Musicalwerk. «Wir sind nie stehen geblieben,
haben uns immer weiter entwickelt. Kreativität ist unser Credo», bringt
Rosi Berger die Ziele des Audorfer Chors auf den Punkt.
Er versteht sich auch als
Botschafter der alpenländischen Kultur: Musik- und Austauschreisen in die
USA und in die Tschechische Republik, nach Israel, Slowenien und Italien
ermöglichten Begegnungen mit ausländischen Chören und schufen neue
Freundschaften. Dabei erwies sich die Musik als perfektes Mittel der Völkerverständigung:
«Wer singt, versteht sich - auch über die Grenzen der Sprache hinweg»,
hat Rosi Berger immer wieder festgestellt.
Mit «Herzblut» präsentieren die
Audorfer Sängerinnen und Sänger ihre Heimat - ein Grund, warum der Chor
immer wieder zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen eingeladen wird.
Als Botschafter der Region traten
die Audorfer unter anderem bei der Alpenländischen Chorweihnacht in Aosta
sowie Vorarlberg und beim Münchner Adventssingen im Prinzregententheater
auf. Doch nicht nur in traditioneller Tracht macht der Chor stets eine
gute Figur. Bei szenischen Darbietungen oder Musicalaufführungen treten
die Mitglieder auch im Kostüm auf. Immer wieder wagen sie sich an große
Theaterinszenierungen: überragende Erfolge feierte der Audorfer Chor mit
dem biblischen Musical «Joseph» von Andrew Lloyd Webber, das 1996 im
Passionsspielhaus Erl zum ers-ten Mal zur Aufführung kam, und mit dem
Musiktheater «Anatevka» (1998 und 1999).
Im Jubiläumsjahr führt der Chor
noch einmal das Musical «Joseph» auf - in einer neuen Inszenierung. Am
Samstag, 2. November, stehen auf der Bühne des Kultur- und
Kongresszentrums 120 Aktive - neben den Mitgliedern des Audorfer Chors
weitere Sängerinnen und Sänger sowie Schauspieler, Musiker und Tänzer.
Das Regieteam, bestehend aus Regisseur Dietmar Strasser, Choreograph Erik
Assandri und Chorleiterin Rosi Berger, hat die vielen Akteure zu einer großen
Musikfamilie mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschweißt. Die Aufführung
beginnt um 19.30 Uhr. Dafür gibt es nur noch wenige Restkarten. Deshalb
ist die Generalprobe um 14.30 Uhr zu ermäßigten Preisen für die öffentlichkeit
zugänglich. Um 18 Uhr wird der Abend mit einem Festakt zum 20-jährigen
Bestehen des Chors eingeläutet. Er gibt zum Jubiläum außerdem eine neue
CD heraus. «Shout to the Lord» heißt das Motto der Gospelaufnahmen, die
nach Angaben von Rosi Berger die noch immer aktuelle Botschaft Gottes mit
modernen Kirchenliedern vermitteln.
|
|
«Joseph» als
ewige Erinnerung
Niemand wusste, dass es für sie
und ihren Audorfer Chor der letzte großer Abend war. Chorleiterin Rosi
Berger starb am Montagabend an den Folgen eines Verkehrsunfalls.
Mit einer fulminanten Wiederaufführung des Musicals «Joseph» von
Andrew Lloyd Webber feierte sie noch mit dem Chor dessen 20. Geburtstag im
ausverkauften großen Saal des Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrums.
Vor der Aufführung gab es eine fast familiäre, kurzweilige und heitere
Feierstunde, zu der die Kirnstoana Tanzlmusik mit einem frischen Landler
die zahlreichen Gäste begrüßte. Einen fröhlichen gesungenen Rückblick
auf seine eigene Geschichte gab der Audorfer Chor auf die Melodie eines
bayerischen Volkslieds, der 1982 als Jugendchor von Hans Berger gegründet
wurde. Seit 1987 führte Rosi Berger das Ensemble. «Der Chor ist
erwachsen geworden und hat seine Reifekrisen bestanden», sagte Gerda
Lanzl, die Vorsitzende der Vereinigung. «Dass sich der Chor so gemausert
hat, verdanken wir unserer Leiterin Rosi Berger. Oberaudorf kann stolz auf
Rosi Berger und den Audorfer Chor sein», freute sich der Oberaudorfer Bürgermeister
Hubert Wildgruber und überreichte einen Spendenscheck für die
Vereinskasse.Roman Wehlisch führte humorvoll und witzig mit Dias und
kurzen Filmausschnitten durch die zwanzigjährige erfolgreiche Geschichte
des vielseitigen Chors, der alpenländische Volksmusik und klassische
Kirchenmusik, Musicals und Gospels in seinem Repertoire hat. Berichtet
wurde über die großen Erfolge: die Fernseh- und Rundfunkauftritte, die
Konzertreisen nach Denver in Colorado und Bled in Slowenien, die großen
Musical-Aufführungen im Passionsspielhaus in Erl mit «Joseph» und «Anatevka».
Rosi Berger war bekannt für ihre lebensfrohe Art. Sie dankte allen
ehemaligen und derzeitigen Chormitgliedern sowie den Vorständen. Rosi
Berger: «Wir haben viele neue musikalische Wege ausprobiert. Es freut
mich besonders, dass sich aus dem Chor viele Talente entwickelt haben».
Vielseitigkeit und Professionalität bewiesen Rosi Berger und ihr Chor
sofort. Nach 15 Minuten waren Dirndl-gwand und Trachtenkleidung abgelegt
und als Hippies mit bunten Hemden und bunten Perücken fuhren sie aus der
Versenkung des Orchestergrabens herauf. Rosi Berger, ebenfalls im
Hippie-Look, dirigierte mit Schwung und Elan Band und Chor. Sie hatte für
die Inszenierung von Andrew Lloyd Webbers Erstlingswerk aus dem Jahr 1968,
das mehr ein szenisches Pop-Oratorium als ein Musical ist, Theaterprofis
engagiert: den Regisseur Diethmar Strasser vom Landestheater Salzburg und
den Salzburger Balletttänzer Eric Assandri als Choreographen, dazu
exzellente Musiker für die Band, wie Jörg Müller, Knut Mensing, Csaba
Schmitz und andere sowie den Kinderchor Flintsbach, die Mädchenschola aus
Rott am Inn und eine Tanzgruppe des Rock'n'Rollclubs Rosenheim. Rosi
Berger hatte, wie schon 1996 bei den ersten Aufführungen, für die
Hauptrolle des Joseph ihren Schulfreund, den Rosenheimer Opernsänger
Markus Herzog, verpflichtet, der mit seinem warmen Bariton das Publikum
begeisterte. Ein Ausnahmetalent hat aber der Chor in den eigenen Reihen.
Elisabeth Obermair sang mit sanfter und doch kräftiger Stimme die große
Rolle der Erzählerin, die durch die biblische Geschichte des Joseph
führte.
Sie wäre ein Gewinn für jede professionelle Musicalproduktion.
Geschickt baute Regisseur Diethmar Strasser in das englischsprachige
Musical einen bayerischen Erzähler ein. Martin Urscher spielte ihn als
freundlich grantelnden Bühnenmeister, der die Geschichte des «ägyptischen
Joseph» erzählt, dem Lieblingssohn des Jakob, der deshalb aus Eifersucht
nach Ägypten in die Sklaverei verkauft wird. In Rosenheim kamen die
Menschenhändler als Rocker auf Harley-Davidson-Motorrädern
hereingeröhrt.
Wegen seiner Traumdeuterkünste steigt Joseph in Ägypten zum
Stellvertreter des Pharao auf. Komponist Andrew Lloyd Webber zeigt dabei,
dass Elvis schon ewig existierte. Stephan Hirnböck rockte als Pharao-Elvis
über die Bühne. Den Calypso-Sänger, der Josephs Brüder am Ende prüfte,
ließ Rosi Berger extra aus Florida einfliegen. Westley Holiday brachte
amerikanisches Showflair auf die Rosenheimer Bühne.
Der wirkliche Garant für den großen Erfolg aber war der Audorfer Chor
mit seinem Schwung und seiner Musikalität. Der wirkliche Star war seine
Leiterin Rosi Berger. Diese Aufführung war ein Höhepunkt ihres
musikalischen Wirkens. Die beliebte Musikerin und Chorleiterin wird damit
für immer in den Herzen ihres Chores, aller Mitwirkenden und der vielen
begeisterten Zuschauer lebendig bleiben.
Von
Raimund Feichtner
06.11.2002
07:55 Uhr
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|