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Rosi Berger

Rosi Berger

You're listening to "Rise up my soul" by the Audorfer Chor, director Rosi Berger (To Stop, click Stop on browser)

 

 

Joseph Cast, Click to see larger

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Rosi Berger in Celebration Evening for "Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat"

 

 

 

In Loving Memory of Rosi Berger...

 

 

Rosi's Joseph Rehersal, click to see larger

Rosi Celebration Evening, click to see larger

 

Articles

Rosi Berger an der Musikschule Rosenheim e.V. 

English/Deutsch text

 

Sie hat das Paradies erwartet

«Joseph» als ewige Erinnerung

Kreativität ist unser Credo

 

 

Please pray for my dear friend Rosi Berger and her family.  On November 4, Rosi died in a car crash in Rosenheim, Germany after having a heart attack.  Words cannot express the loss we feel.  Rosi was an amazing person and touched so many lives so effectively for God.  I can still see her smile, her bright, genuine and honest smile, that uplifted anyone's mood that was with her.  I think of her as God's connector, showing people that we all have a common bond, a common focus, God, and that we need not let our small differences separate us.  She brought together those that others couldn't or wouldn't.  In a church service where all of us, from 7 different denominations and churches, saw how similar we are and how we can work together.  In a gospel concert, Shout to the Lord, that reached so many different people, and now a CD that will reach so many more. 
 
Rosi impacted so many lives, including mine; helping my friends, Bruce and Darla, and I realize our music.  She would sit down and start to play as if she had written it herself.  She would always open her house any time, go dancing when no one else wanted to, give a ride so you wouldn't have to walk, give her time when there was hardly any left to give.  She was an example for me and I know her influence in my life will always be present.  Even though God has other plans for her now, she has lit a fire in all the hearts she has touched and that fire will live on through us.
 
Please pray for her 15-year old son, Hansi, her mother Frau Käseweber, brother, Tony, and sister, Maria.  I would also appreciate your prayers, for I have lost a dear friend, one that made me smile, made me laugh, one that gave me hope. 
 
Thanks,
Daniel

Rosi leads rehearsal for "Joseph..."

 

Rosi Berger an der Musikschule Rosenheim e.V.

Rosi Berger war bei uns über 10 Jahre als Klavierlehrerin tätig und nicht nur das. Wenn man bedenkt, mit wieviel Talenten und Zusatzqualifikationen sie an die Musikschule gekommen ist, und was sie über die normale Unterrichtstätigkeit hinaus alles für das Leben der Musikschule beigetragen hat, wird einem erst klar, wie unersetzlich sie für uns geworden ist.

Ein Multitalent, das als hervorragende Klavierpädagogin auch jede Menge weiterer Instrumente spielte, in der Volksmusikszene eine anerkannte Größe war, von Kindesbeinen an mit Stimme und mehrstimmigen Gesang vertraut war, Kinder- und Jugendchöre leitete, Lieder komponierte und arrangierte, Musicals und Popopern mit 100 Beteiligten aufführte, einen Lehrauftrag an der Fachhochschule hatte und Musikfestivals ins Leben rief und organisierte.

Ist das eine normale Anstellung als Klavierkraft, die man ausschreiben und jederzeit neu besetzen kann? Würde die Musikschule eine solche Stellenausschreibung aufsetzen, die Fachwelt würde wohl nur den Kopf schütteln. „Ja, so eine Lehrerin wünschen sich alle, die gibt’s aber leider nicht.“ Doch! Wir hatten so eine Lehrerin. Rosi Berger, bei Schülern wie Kollegen allerseits beliebt in ihrer offenen und herzlichen Art und mit ihrer ansteckenden Lebensfreude, die man in ihrer Nähe spüren konnte. Ihre Aufgeschlossenheit für Neues, ihre unerschrockene Zuversicht auch etwas Schwieriges schaffen zu können, haben sie im Führungsgremium der Musikschule zu einer geschätzten Stimme gemacht.

Unvergessen die zahlreichen szenischen Produktionen wie der Struwwelpeter und Teile aus dem Dschugelbuch, die sie mit unendlichem Engagement und Einsatzbereitschaft mit der Musikschule im KuKo inszenierte. Aber selbst wenn man nur ein normales Klassenvorspiel besuchen wollte, war man vor Überraschungen nicht gefeit. Da trat plötzlich im Gewand der Zeit höchstpersönlich Mozart ans Klavier und amerikanische Gesangsprofessoren und Solistinnen gaben zusammen mit den Vortragsstücken der Schüler Opernarien zum Besten.

In ihrer unkomplizierten Art gelang es ihr immer wieder Gegensätzliches zu verknüpfen, wirklich Brücken zu bauen zwischen unterschiedlichen Menschen, Kulturen, Stilrichtungen und Epochen. Sie war ein Mensch, prall gefüllt mit Leben und Musik war ihr Medium. Die Musikschule Rosenheim sucht einen Klavierlehrer. Eine Rosi Berger wird es für uns nicht mehr geben.

 

Rosi Berger worked for the Rosenheim Music School for more than 10 years as a piano teacher, but that was not all. If we consider how many talents and additional qualifications she came to the music school with, and what she has done far beyond the normal teaching hours for the life of the school, it becomes obvious how irreplaceable she has become for us. A multi-talent, an excellent music educationalist, who played many other instruments as well as the piano, an acknowledged expert in folk music, well acquainted with singing and choral work from a young age, involved in leading children‘s and youth choires, composing and arranging songs, performing musicals and pop operas with 100 participants, a lectureship at the university, a person who established and organized music festivals.

Is that a normal teaching post which can be advertised for and a replacement found at any time? If the music school were to compose such a job advertisment, the experts concerned would surely shake their heads: „Of course, we’d all love to have such a teacher, but no such person exists!“ We did have such a teacher. Rosi Berger, loved both by pupils and colleagues for her open and sincere manner, with her contagious joie de vivre which you felt when you were with her. Her openmindedness towards new ideas, her fearless conviction to be able to overcome difficulties, made her opinion one to be respected in the board of management of the music school.

Unforgettable remain the numerous scenic productions like Struwwelpeter and parts of the Jungle Book, which she produced with infinite dedication and commitment with the music school and performed in KuKo. But even if you only wanted to attend a normal class performance, you might have been surprised. Mozart himself, dressed in the costume of the time would suddenly appear at the piano and American professors of voice training and solists entertained with opera arias, accompanying the pupil’s performances. In her uncomplicated way she succeeded again and again in combining contrasting ideas, in really building bridges between different people, cultures, genres and epochs. She was a person brimming over with life and music was her medium. The Rosenheim Music School is looking for a piano teacher.

There will never be another Rosi Berger.

Sie hat das Paradies erwartet

Surprise picture of Rosi

Große Betroffenheit herrscht in Oberaudorf, Kiefersfelden, Hochstätt und an der Musikschule Rosenheim. Die Musiklehrerin und Chorleiterin Rosi Berger starb am Montagabend an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Noch am Wochenende feierte sie im Rosenheimer Kultur- und Kongress-Zentrum einen großen Erfolg mit ihrem Audorfer Chor und dem Musical «Joseph» (siehe nebenstehenden Bericht).Geboren wurde Rosi Berger als Rosalie Käsweger in Rott am Inn. Sie wuchs auf dem elterrlichen Six'n-Hof in Oberwöhrn bei Hochstätt auf. Schon früh zeigte sich ihr musikalisches Talent. Als Fünfjährige sang sie mit zwei Schwestern und einer Cousine als Six'n-Dirndl bei öffentlichen Auftritten und im Rundfunk. Nach dem Besuch des Rosenheimer Ignaz-Günther-Gymnasiums studierte sie am Richard-Strauss-Konservatorium in München mit dem Hauptfach Klavier. Danach arbeitete Rosi Berger als Musiklehrerin. In ihrer Heimatgemeinde Hochstätt gründete und leitete sie den Kirchenchor. 1986 heiratete sie den Oberaudorfer Kirchen- und Volksmusiker Hans Berger. 1987, in dem Jahr, in dem auch ihr Sohn Johannes zur Welt kam, übernahm Rosi Berger die Leitung des Oberaudorfer Jugendchors, den sie als Audorfer Chor in den folgenden 15 Jahren zu einem anerkannten und ausgezeichneten Klangkörper formte. Mit Hans Berger rief sie 1991 die Musiktage Oberaudorf-Reisach ins Leben, die sie bis zum Jahr 2000 leitete. Seit Anfang 1991 gab sie Klavierunterricht an der Musikschule Rosenheim und deren Zweigstelle in Kiefersfelden und leitete einen Kinderchor der Musikschule sowie mehrere andere Kinderchöre. An der Fachhochschule Rosenheim hielt sie Fachvorträge und leitete den Chor. Als Mitarbeiterin von Fritz Mayr, dem Chef der Volksmusikabteilung des Bayerischen Rundfunks, kümmerte sie sich vor allem um alpenländische Chöre und Chormusik.

Große Erfolge feierte Rosi Berger mit ihrem Audorfer Chor bei den Musicals «Joseph» und «Anatevka», bei Fernseh- und Runfunkauftritten, bei Konzertreisen in die USA, nach Israel, Tschechien und Slowenien.

Musikalisch war Rosi Berger sehr vielfältig. Von alpenländischer Volksmusik über Klassik und Kirchenmusik bis hin zu Musicals und Gospels reichte ihr Spektrum und das ihres Audorfer Chores.

Sie war ein lebensfroher Mensch und zugleich eine tiefgläubige Christin, die ihren Glauben auch mit der Musik weitergeben wollte. Sie scheute sich nie, schwierige Situationen anzupacken und zu meistern und stand nicht nur jedem Chormitglied in allen Lebenslagen mit Rat und Tat zur Seite. Sie wurde geliebt von ihren unzähligen Schülern, denen sie nicht nur das richtige Spiel, sondern vor allem die Freude an der Musik vermittelte.

Ihr überraschender Tod ist nicht nur ein schwerer Verlust für ihre Angehörigen, ihre vielen Freunde und Schüler, sondern auch für das gesamte Musikleben im Inntal und der Rosenheimer Region. Doch Rosi Berger war überzeugt von der Gnade Gottes und von einem Leben nach dem Tod. Sie hat das Paradies erwartet. Sei es ihr gegeben.

06.11.2002 07:56 Uhr

 

 

 

Kreativität ist unser Credo


Als Teenager standen sie zum ersten Mal auf der Bühne: Und da sie ihrem Chor treu blieben, sind sie mit ihm in den vergangenen 20 Jahren groß geworden - im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn der Stamm des Audorfer Chors, der 1983 vom hauptamtlichen Kirchenmusiker Hans Berger gegründet wurde, bildet noch heute das Herz der etwa 40 Sängerinnen und Sänger, die am Samstag, 2. November, mit der Aufführung des biblischen Musicals «Joseph» im Kultur- und Kongresszentrum ihr Jubiläum feiern.Ein Jugendchor wächst zum viel gerühmten Erwachsenenchor, weil trotz Ausbildung, Karriere und Familiengründung viele Mitglieder der ersten Stunde dabei blieben: Wie lässt sich dieses Phänomen erklären? «Ich denke, es liegt an der Vielseitigkeit unserer musikalischen Ziele», erklärt Rosi Berger, die den Chor seit 1987 leitet. In der Tat ist die Bandbreite des Repertoires groß: Es reicht von klassischen Chorwerken des 16. bis 20. Jahrhunderts bis zum Swing, vom alpenländischen Liedgut bis zur regionalen Volksmusik, von Gospeln bis zum Pop, von kleinen szenischen Darbietungen bis zum großen Musicalwerk. «Wir sind nie stehen geblieben, haben uns immer weiter entwickelt. Kreativität ist unser Credo», bringt Rosi Berger die Ziele des Audorfer Chors auf den Punkt.

Er versteht sich auch als Botschafter der alpenländischen Kultur: Musik- und Austauschreisen in die USA und in die Tschechische Republik, nach Israel, Slowenien und Italien ermöglichten Begegnungen mit ausländischen Chören und schufen neue Freundschaften. Dabei erwies sich die Musik als perfektes Mittel der Völkerverständigung: «Wer singt, versteht sich - auch über die Grenzen der Sprache hinweg», hat Rosi Berger immer wieder festgestellt.

Mit «Herzblut» präsentieren die Audorfer Sängerinnen und Sänger ihre Heimat - ein Grund, warum der Chor immer wieder zu Rundfunk- und Fernsehaufnahmen eingeladen wird.

Als Botschafter der Region traten die Audorfer unter anderem bei der Alpenländischen Chorweihnacht in Aosta sowie Vorarlberg und beim Münchner Adventssingen im Prinzregententheater auf. Doch nicht nur in traditioneller Tracht macht der Chor stets eine gute Figur. Bei szenischen Darbietungen oder Musicalaufführungen treten die Mitglieder auch im Kostüm auf. Immer wieder wagen sie sich an große Theaterinszenierungen: überragende Erfolge feierte der Audorfer Chor mit dem biblischen Musical «Joseph» von Andrew Lloyd Webber, das 1996 im Passionsspielhaus Erl zum ers-ten Mal zur Aufführung kam, und mit dem Musiktheater «Anatevka» (1998 und 1999).

Im Jubiläumsjahr führt der Chor noch einmal das Musical «Joseph» auf - in einer neuen Inszenierung. Am Samstag, 2. November, stehen auf der Bühne des Kultur- und Kongresszentrums 120 Aktive - neben den Mitgliedern des Audorfer Chors weitere Sängerinnen und Sänger sowie Schauspieler, Musiker und Tänzer. Das Regieteam, bestehend aus Regisseur Dietmar Strasser, Choreograph Erik Assandri und Chorleiterin Rosi Berger, hat die vielen Akteure zu einer großen Musikfamilie mit einem gemeinsamen Ziel zusammengeschweißt. Die Aufführung beginnt um 19.30 Uhr. Dafür gibt es nur noch wenige Restkarten. Deshalb ist die Generalprobe um 14.30 Uhr zu ermäßigten Preisen für die öffentlichkeit zugänglich. Um 18 Uhr wird der Abend mit einem Festakt zum 20-jährigen Bestehen des Chors eingeläutet. Er gibt zum Jubiläum außerdem eine neue CD heraus. «Shout to the Lord» heißt das Motto der Gospelaufnahmen, die nach Angaben von Rosi Berger die noch immer aktuelle Botschaft Gottes mit modernen Kirchenliedern vermitteln.

 

«Joseph» als ewige Erinnerung

Niemand wusste, dass es für sie und ihren Audorfer Chor der letzte großer Abend war. Chorleiterin Rosi Berger starb am Montagabend an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Joseph Cast

Mit einer fulminanten Wiederaufführung des Musicals «Joseph» von Andrew Lloyd Webber feierte sie noch mit dem Chor dessen 20. Geburtstag im ausverkauften großen Saal des Rosenheimer Kultur- und Kongresszentrums. Vor der Aufführung gab es eine fast familiäre, kurzweilige und heitere Feierstunde, zu der die Kirnstoana Tanzlmusik mit einem frischen Landler die zahlreichen Gäste begrüßte. Einen fröhlichen gesungenen Rückblick auf seine eigene Geschichte gab der Audorfer Chor auf die Melodie eines bayerischen Volkslieds, der 1982 als Jugendchor von Hans Berger gegründet wurde. Seit 1987 führte Rosi Berger das Ensemble. «Der Chor ist erwachsen geworden und hat seine Reifekrisen bestanden», sagte Gerda Lanzl, die Vorsitzende der Vereinigung. «Dass sich der Chor so gemausert hat, verdanken wir unserer Leiterin Rosi Berger. Oberaudorf kann stolz auf Rosi Berger und den Audorfer Chor sein», freute sich der Oberaudorfer Bürgermeister Hubert Wildgruber und überreichte einen Spendenscheck für die Vereinskasse.Roman Wehlisch führte humorvoll und witzig mit Dias und kurzen Filmausschnitten durch die zwanzigjährige erfolgreiche Geschichte des vielseitigen Chors, der alpenländische Volksmusik und klassische Kirchenmusik, Musicals und Gospels in seinem Repertoire hat. Berichtet wurde über die großen Erfolge: die Fernseh- und Rundfunkauftritte, die Konzertreisen nach Denver in Colorado und Bled in Slowenien, die großen Musical-Aufführungen im Passionsspielhaus in Erl mit «Joseph» und «Anatevka».

Rosi Berger war bekannt für ihre lebensfrohe Art. Sie dankte allen ehemaligen und derzeitigen Chormitgliedern sowie den Vorständen. Rosi Berger: «Wir haben viele neue musikalische Wege ausprobiert. Es freut mich besonders, dass sich aus dem Chor viele Talente entwickelt haben».

Vielseitigkeit und Professionalität bewiesen Rosi Berger und ihr Chor sofort. Nach 15 Minuten waren Dirndl-gwand und Trachtenkleidung abgelegt und als Hippies mit bunten Hemden und bunten Perücken fuhren sie aus der Versenkung des Orchestergrabens herauf. Rosi Berger, ebenfalls im Hippie-Look, dirigierte mit Schwung und Elan Band und Chor. Sie hatte für die Inszenierung von Andrew Lloyd Webbers Erstlingswerk aus dem Jahr 1968, das mehr ein szenisches Pop-Oratorium als ein Musical ist, Theaterprofis engagiert: den Regisseur Diethmar Strasser vom Landestheater Salzburg und den Salzburger Balletttänzer Eric Assandri als Choreographen, dazu exzellente Musiker für die Band, wie Jörg Müller, Knut Mensing, Csaba Schmitz und andere sowie den Kinderchor Flintsbach, die Mädchenschola aus Rott am Inn und eine Tanzgruppe des Rock'n'Rollclubs Rosenheim. Rosi Berger hatte, wie schon 1996 bei den ersten Aufführungen, für die Hauptrolle des Joseph ihren Schulfreund, den Rosenheimer Opernsänger Markus Herzog, verpflichtet, der mit seinem warmen Bariton das Publikum begeisterte. Ein Ausnahmetalent hat aber der Chor in den eigenen Reihen. Elisabeth Obermair sang mit sanfter und doch kräftiger Stimme die große Rolle der Erzählerin, die durch die biblische Geschichte des Joseph führte. Sie wäre ein Gewinn für jede professionelle Musicalproduktion.

Geschickt baute Regisseur Diethmar Strasser in das englischsprachige Musical einen bayerischen Erzähler ein. Martin Urscher spielte ihn als freundlich grantelnden Bühnenmeister, der die Geschichte des «ägyptischen Joseph» erzählt, dem Lieblingssohn des Jakob, der deshalb aus Eifersucht nach Ägypten in die Sklaverei verkauft wird. In Rosenheim kamen die Menschenhändler als Rocker auf Harley-Davidson-Motorrädern hereingeröhrt. Wegen seiner Traumdeuterkünste steigt Joseph in Ägypten zum Stellvertreter des Pharao auf. Komponist Andrew Lloyd Webber zeigt dabei, dass Elvis schon ewig existierte. Stephan Hirnböck rockte als Pharao-Elvis über die Bühne. Den Calypso-Sänger, der Josephs Brüder am Ende prüfte, ließ Rosi Berger extra aus Florida einfliegen. Westley Holiday brachte amerikanisches Showflair auf die Rosenheimer Bühne.

Der wirkliche Garant für den großen Erfolg aber war der Audorfer Chor mit seinem Schwung und seiner Musikalität. Der wirkliche Star war seine Leiterin Rosi Berger. Diese Aufführung war ein Höhepunkt ihres musikalischen Wirkens. Die beliebte Musikerin und Chorleiterin wird damit für immer in den Herzen ihres Chores, aller Mitwirkenden und der vielen begeisterten Zuschauer lebendig bleiben.

Von Raimund Feichtner

06.11.2002 07:55 Uhr

 

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Last modified: December 06, 2002